Im Namen der Moral gegen ‚Exzesse‘ oder ‚Missbrauch‘ zu protestieren ist ein Fehler, der aktiver Komplizenschaft nahe kommt. Es gibt hier keinen ‚Missbrauch‘ und keine ‚Exzesse‘, einfach nur ein alles durchdringendes System.

Der Triumph des Westens, der westlichen Idee, ist vor allem in der totalen Erschöpfung lebensfähiger systematischer Alternativen zum westlichen Liberalismus offensichtlich.

Die Globalisierung der Finanzierung war von Anfang an die Speerspitze des Globalisierungsprozesses, und es war immer eine Illusion, dass die Hypothekenkrise auf die US-Finanzinstitute beschränkt werden könnte, wie einige Analysten gedacht hatten.

Das freie, in der Südsee zur Begründung von Kolonien noch offen stehende Gebiet ist (…) umfassend (…). Die Berechtigung Deutschlands beruht in den zahlreichen, über viele Inselgruppen verbreiteten deutschen Ansiedlungen und Handelsniederlassungen, in dem erheblichen Anteil seiner Handelsflagge in der Südsee, in dem hohen Ansehen, welches seine Seemacht im Stillen Ozean genießt, und in den Häfen, die sich die deutsche Seemacht gesichert hat.

Wir können in den Wald gehen und nehmen, was wir wollen, Fisch aus dem Fischteich und Wild aus den Wäldern; wir können in den Wäldern, Wassern und Wiesen machen, was wir wollen.

Trotz der Landreform des Militärregimes bleiben Oromo-Bäuer*innen die Opfer des ausbeutenden Staatsapparats durch die Verstaatlichung des Landes. Land ist jetzt im alleinigen Besitz der TPLF und ihrer Gefolgschaft. (…) Die indigenen Menschen verloren nicht nur ihr Land, sondern auch das Recht zu leben und als menschliche Wesen zu existieren. Der Kumpanei-Kapitalismus der TPLF wird niemals den Armen helfen.

Die ineffizienten Staatsbetriebe in private Hände zu bringen ist von entscheidender Bedeutung für die Gesundung der irakischen Volkswirtschaft.

Die bürgerlichen Reformer, die ihre sozialen Reformen zur Bannung der Revolution durchführen wollten, jedoch ja nicht auf Kosten des heiligen Profits, der Herrschaftsstellung der Bourgeoisie, mussten eine andere wirtschaftliche Basis für die Reformen suchen. Sie fanden sie außerhalb ihres Heimatlandes, in der Ausbeutung der kolonialen und halbkolonialen Völker, deren skrupellose, unmenschliche Ausplünderung und Knechtschaft übernormale Profite einbrachte, aus denen die Kapitalisten die Brosamen von gewerkschaftlichen Zugeständnissen und sozialen Reformen zahlten.

Die Macht, Land einzuzäunen und Eigentum zu besitzen, wurde von euren Vorvätern durch das Schwert geschaffen; die zuerst ihre Mitmenschen ermordet und danach deren Land geplündert und gestohlen haben, um dieses Land hiernach euch, ihren Kindern, zu hinterlassen. Und darum, obwohl ihr selbst nicht getötet oder gestohlen habt (…) und so rechtfertigt ihr [doch] die bösen Taten eurer Väter, und diese Sünden eurer Väter werden euch und eure Kinder verfolgen bis in die dritte und vierte Generation und länger bis die Wurzeln eurer blutigen und diebischen Macht aus diesem Land herausgerissen sind.

Sobald ihr in die Gebiete des Feindes kommt, wird euch bewusst werden, was die Unterdrückung durch den weißen Mann bedeutet. Imposante, prächtige Gebäude blicken von Bergeshöhen oder Hügeln auf die winzigen Hütten der Eingeborenen herab. Finanziert wird der luxoriöse Lebensstil der Weißen mit dem Geld, das diese kleine Minderheit durch blutige Unterdrückung aus den Asiaten herauspresst.

Die Verletzung der Menschenrechte, das System institutionalisierter Brutalität, die drastische Kontrolle und Unterdrückung jeglicher Form von Opposition werden als ein Phänomen diskutiert (und oft verdammt), das rein gar nichts oder höchstens indirekt mit der klassischen ungezügelten ‚freien Marktwirtschaft‘ zu tun hat (…). Diese besonders bequeme Konsequenz eines sozialen Systems, in dem ‚wirtschaftliche Freiheit‘ und politischer Terror ohne Berührungspunkte nebeneinander existieren, erlaubt es den Finanzexperten, für ihren Begriff von ‚Freiheit‘ zu werben.

Ich konzentrierte mich auf die Politik – Massenaktionen, den Marsch nach Bisho (…) Aber das war nicht der wirkliche Kampf – der wurde über die Wirtschaft geführt. Und ich bin wirklich von mir selbst enttäuscht, dass ich so naiv war.

Freiheit des Handels. Die Spanier können den Handel unter den Native Americans rechtmäßig weiterführen, solange sie deren Land keinen Schaden zufügen, wie z. B. durch die Einfuhr von Waren, die ihnen fehlen, und indem sie dort entweder Gold oder Silber oder andere Waren exportieren, die die Eingeborenen in Fülle haben. Die einheimischen Fürsten können ihre Untertanen weder daran hindern, Handel mit den Spaniern zu führen; noch dürfen die Fürsten Spaniens den Handel mit den Eingeborenen verhindern.

Wenn der weiße Mann mit dem Native American in Frieden leben will, dann kann er in Frieden leben. Behandle alle Menschen gleich. Gib allen die gleichen Gesetze. Gib allen die gleichen Chancen zu leben und zu wachsen. Alle Menschen wurden vom großen spirituellen Meister erschaffen. Sie sind alle Brüder. Die Erde ist die Mutter aller Menschen (…) Lass mich ein freier Mann sein, frei zu reisen, frei mich niederzulassen, frei zu arbeiten, frei zu handeln.

Heute habe ich nach über zwölf Jahren den Mitarbeiterstab des Internationalen Währungsfonds verlassen, (…) Für mich ist der Rückzug eine unbezahlbare Befreiung, denn damit habe ich den ersten großen Schritt in die Richtung getan, in der ich hoffentlich meine Hände von dem reinwaschen kann, was für mich das Blut von Millionen armer und hungernder Menschen ist … überall klebt es an mir; manchmal habe ich das Gefühl, es gibt nicht genügend Seife auf der Welt, um mich von den Dingen zu säubern, die ich in ihrem Namen tat.

Ich bin, weil wir sind und weil wir sind, bin ich.

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